Zusammenarbeit Elternhaus – Schule

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Zusammenarbeit Elternhaus und Schule

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigen und Schule ist für das Wohl des Kindes unverzichtbar. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich alle an der Erziehung Beteiligten untereinander absprechen und regelmäßig im Gespräch miteinander bleiben.

Ein verpflichtendes Lern- und Entwicklungsgespräch gibt es an der HTG einmal im Jahr zum Entwicklungsstand des Kindes in den ersten drei Schuljahren. Bei dem ca. 15-minütigen Treffen sprechen die Kinder und die Erziehungsberechtigten mit den Lehrkräften gemeinsam über die erbrachten Leistungen, die Stärken und Schwächen sowie Verhalten des Kindes. Gemeinsam werden Ziele der Förderung festgelegt. Diese Gespräche finden am Elternsprechtag im Januar bzw. an individuell vereinbarten Terminen statt.

In der 4. Klasse findet das Informations- und Beratungsgespräch bzgl. der Wahl der geeigneten weiterführenden Schule statt. In diesem Gespräch sprechen die Erziehungsberechtigten über das Kind als Persönlichkeit bzgl. seiner Entwicklung, seinen Leistungen, Begabungen und Potentialen. Es soll weiterhin die optimale Förderung gemäß seinen Begabungen und seinem derzeitigem Entwicklungsstand erhalten. Die Grundschullehrkräfte informieren in diesem Gespräch über die verschiedenen Schularten und beraten die Erziehungsberechtigten. Da die Lehrkraft das Kind im Vorfeld nach der eigenen Einschätzung befragt hat, nimmt es an diesem Beratungsgespräch nicht teil.
Die Grundschulempfehlung erhalten die Eltern nach Beschluss der Klassenkonferenz schriftlich im Februar zusammen mit der Halbjahresinformation; darin enthalten ist die Einschätzung, welche Schulart den geeigneten Anschluss nach der Grundschule bildet.

Die Lehrkräfte bieten im Laufe des Schuljahres individuelle Sprechzeiten an. Dies kann auf Wunsch erfolgen per Mail oder Telefon bei der Lehrkraft.
Auch wird die Lehrkraft die Erziehungsberechtigten um ein Gespräch bitten. Meist wird das Thema ein aktuelles Problem oder eine Beratung über das Lernverhalten, den schulischen Leistungen oder soziale Verhalten des Kindes sein. Hierbei bieten sich neben dem persönlichen Gespräch auch Telefonate oder Mailverkehr an.

Die Elternmitwirkung ist an der HTG in mehreren Gremien möglich:
Beim Elternabend erhalten die Erziehungsberechtigten viele Informationen zur Klasse, Themen der Fächer, Klassenarbeiten, pädagogischen Konzepten, zu geplanten Events etc. und erhalten Antworten auf ihre Fragen.

Weiter hat jeder Erziehungsberechtigte Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen, aktiv zu werden und Ideen zur Veränderung bzw. Gestaltung des Schulalltags einzubringen. Kinder freuen sich, wenn ihre Erziehungsberechtigten Interesse an „ihrer“ Klasse zeigen und sich an der Durchführung außerunterrichtlicher Veranstaltungen wie Ausflügen, Feiern, Bastelnachmittagen und Schulfesten beteiligen.

Über die wichtigen Gremien Elternbeirat und Schulkonferenz können die Erziehungsberechtigten sich weiter in das Schulleben einbringen.

Um das Schulleben für alle Beteiligten stressfrei zu gestalten, bitten wir um Einhaltung folgender Verhaltensregeln für die Erziehungsberechtigten und anderen Familienmitgliedern – sozusagen eine Schulordnung für Erwachsene.

  1. Betreten des Schulgeländes/Verhalten auf dem Schulgelände:
  • Die begleitenden Erwachsenen schicken am Schulmorgen die Kinder an der Schulgrenze auf den Pausenhof und betreten dabei nicht das Schulgelände. Die Schulgrenzen sind die Stellen, an denen die rot-weißen Pfähle bzw. die Steinpoller stehen.
  • Die abholenden Erwachsenen stehen am Schulende außerhalb des Schulgeländes und erwarten dort ihre Kinder.
  • Es ist nicht erlaubt, ohne Genehmigung während der Unterrichtszeiten das Schulgelände und die Schulgebäude inkl. der Toilettenanlage im Schulhof zu betreten. Ausnahme ist das Betreten des kleinen Schulhauses beim Besuch des Rektorats und Sekretariats. Erwachsene betreten nur nach Anmeldung im Rektorat oder in Absprache mit einer Lehrkraft die Schulhäuser.
  • Bitte rauchen Sie nicht in Sichtweite der Kinder. Sie als Erwachsene haben immer Vorbildfunktion.
  1. Verhalten bei Gesprächsbedarf
  • Wenden Sie sich bitte bei Gesprächsbedarf immer zuerst an die Klassenlehrer*innen/Fachlehrer*innen. Erst wenn das Gespräch keine zufrieden stellende Lösung ergab, kann die Schulleitung mit einbezogen werden.
  • Konflikte zwischen Kindern, die in der Schule entstanden sind, werden häufig zwischen den streitenden Kindern selbst gelöst. Dabei helfen ggf. die Klassenkameraden*innen und die Giraffenkinder mit. Kann ein Konflikt nicht von den Kindern allein gelöst werden, werden die Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiterin tätig. Es ist nicht zielführend und nicht erlaubt, dass sich auf dem Schulgelände Erziehungsberechtigten in Konflikte von Kindern einmischen und das Gespräch mit den Kindern direkt suchen!
  1. Parkplatzsituation
  • Die Parkplätze auf den drei Lehrerparkplätzen stehen von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr ausschließlich den Lehrkräften und dem Betreuungspersonal zur Verfügung.
  • Die Kinder laufen bzw. rollern möglichst oft zur Schule. Sollten die Kinder ausnahmsweise mit dem Auto gebracht bzw. abgeholt werden, sollten diese Pkws nicht in der Schulstraße, sondern in den umliegenden Straßen stehen, da die Schulstraße nur mit wenigen Autos belastet werden soll, um alleine laufende und rollernde Kinder nicht zu gefährden.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme.
Auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder der HTG!